RORIDULA - Taupflanze

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 Roridula gorgonias

 Deutsche Bezeichnung: Taupflanze
 Herkunft: Südafrika
 

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Diese Pflanzengattung zählt zu den präkarnivoren Fleischies. Das heisst, sie kann selber die gefangenen Beutetiere nicht verdauen
da ihr die nötigen Drüsen fehlen.
Roridula bedient sich daher der Hilfe von anderen räuberischen Insekten wie Wanzen oder Spinnen.
Die Pflanze fängt wie der Sonnentau ihre Beute mit klebrigen Tentakeln, die im Gegensatz zu Drosera extrem klebrig sind und
somit auch größere Beute gefangen werden kann.
Nun werden durch die festklebenden Beutetiere andere Räuber angezogen, die diese nun verzehren. Ihre Ausscheidungen düngen nun
die Pflanze sowohl über die Blätter als auch über herunterfallenen Kot.
Da in den meisten Fällen ( bei Zimmerkultur ) diese Räuber fehlen, kann man im Sommer gelegentlich mit etwas Orchideendünger nachhelfen.

Staunässe wird nicht toleriert. sollte aber stets recht feucht stehen.Im gegensatz zu den meisten anderen Fleischies, mag Roridula eher trockene Luft.
Den Sommer über kann man sie auch nach draußen stellen.
Im Winter sollte es nicht zu warm sein. Ich halte sie am Südfenster im Schlafzimmer wo nicht geheitzt wird.
Anfang Dezember hat sie sogar geblüht. Mal sehn ob sie Samen bekommt.

Die Aussaat scheint etwas schwieriger zu sein. In der Natur leiten Buschbräde den Keimvorgang ein. Ob nun
die Hitze oder was Anderes für die Keimung zuständig ist, weis ich nicht.
Ich werde einfach mal die Samen aussähen und dann darauf etwas Heu verbrennen.