Schutz weltweit

In anderen Ländern gibt es nicht nur fremde Insektenarten, die es auf menschliches Blut abgesehen haben, sondern auch verschiedene, zum Teil gefährliche Krankheiten, die sie übertragen können. Unsere interaktive Karte gibt einen Überblick darüber, in welchen Regionen der Welt ein Infektionsrisiko für bestimmte Krankheiten besteht.

Südamerika

Mückenschutz und Reisetipps für Südamerika von Brasilien über Argentinien nach Curacao.

Der südamerikanische Kontinent erstreckt sich über mehrere Klimazonen. Entsprechend groß ist die Zahl der für den Menschen gefährlichen Krankheiten, die von Mücken und Zecken übertragen werden können.

Folgende Krankheiten werden in Südamerika durch Stechmücken und Zecken weitergegeben:

Malaria

In sämtlichen Ländern Südamerikas besteht in den ländlichen Regionen, die unter 2500 Metern liegen, ganzjährig ein Malaria-Risiko. Lediglich  Argentinien und Uruguay gelten als weitgehend malariafrei.

Dengue-Fieber

Das Dengue-Fieber ist in Südamerika verbreitet. Besonders stark betroffen sind Brasilien, Bolivien, Ecuador und Venezuela.

Zika-Virus

Das Zika-Virus ist in Südamerika so verbreitet wie nirgendwo sonst auf der Welt. 2016 hatte die Weltgesundheitsorganisation aufgrund einer Epidemie den globalen Notstand ausgerufen. Schwangere sollten sich vor einer Reise in die Region unbedingt von einem Arzt beraten lassen.

Gelbfieber

In fast allen südamerikanischen Ländern gibt es immer wieder Fälle von Gelbfieber, die sich auf bestimmte Regionen begrenzen. Besonders häufig treten Infektionen in Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guayana, Kolumbien, Panama, Surinam, Trinidad, Tobago, Argentinien, Paraguay, Kolumbien, Peru und Venezuela auf.

Oroya-Fieber

Das Oroya-Fieber kommt vor allem in höher gelegenen Flusstälern der westlichen und zentralen Anden vor und wird dort von Sandfliegen übertragen.

Aufgrund von klimatischen Veränderungen kann es kurz- und mittelfristig zu Verschiebungen in der Ausbreitung von Krankheiten bzw. vorkommenden Mückenarten kommen.

Aktuelle Detailinformation zu Risikogebieten und medizinischen Empfehlungen erhalten Sie auf der Website des Auswärtigen Amtes.

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