Schon gewusst?

Hier ein paar interessante Fakten über Mücken und Zecken, die Sie bestimmt noch nicht kannten!

 

Nahaufnahme von Regentropfen auf einem Fliegengitter

Die Flieger-Asse unter den Vampiren!

Stechmücken sind echte Speedjunkies: Zwischen 1,5 und 2,5 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen die kleinen Blutsauger. In bis zu 100 m Höhe überleben sie unter Umständen sogar eine Kollision mit einem Regentropfen – eine der größten Belastungen des Tierreiches!

Zwei Mücken sitzen auf dem Wasser bei Sonnenuntergang

Hörst du die Liebe? 

Wollen sich Stechmücken paaren, spitzen sie die Ohren. Klingt verrückt, ist aber wahr: Männchen und Weibchen passen vor und während des Aktes ihre Summtöne aneinander an.

Nahaufnahme von Eiskristallen

Mücken sind eiskalt.

Ein milder Winter gibt viele Mücken? Stimmt nicht! Wie viele unserer kleinen Freunde die Sommernächte mit uns zusammen „genießen“ wollen, hängt nicht vom Frost ab. Denn ihre Eier sind tatsächlich resistent gegen Kälte und könnten problemlos eingefroren werden.

Mückenschwarm auf einer Wiese

Da liegt was in der Luft!

Viele Mythen, einfache Antworten: Mücken finden ihren Wirt – also uns – über unseren Duft. Den vom Menschen produzierten Duftstoffen im Schweiß, aber auch dem ausgeatmeten Kohlendioxid kann keines der Tiere widerstehen.

Mückenschwarm in einem Weizenfeld

Die Gefahr ist weiblich …

Von den Mitgliedern der weltweit über 3.550 Mückenarten sehen nicht alle eine köstliche Mahlzeit in uns. Männliche, als auch weibliche Tiere ernähren sich vorwiegend von Pflanzensäften und Nektar – zur Fortpflanzung benötigen die Damen dann allerdings doch das proteinreiche Blut eines Wirts.

Eine Kinderhand streicht durch hohes grünes Gras

War was?

Dass wir nicht unbedingt sofort bemerken, dass wir von einer Zecke gestochen wurden, hat einen Grund. Während sich das kleine Tier an uns zu schaffen macht, werden über den Speichel Stoffe in die Wunde abgegeben, die das Schmerzempfinden und Abwehrreaktionen des Körpers hemmen!

Nahaufnahme von zwei Pilzen im Wald

Die Meister des Hungerstreiks.

Für viele der uns bekannten Zeckenarten – die übrigens allesamt zu den Milben gehören – ist eine kleine Diät gar kein Problem. Wurde kein passender Wirt gefunden, warten sie ganz einfach. Den Rekord hält Ornithodoros papillipes mit ganzen elf Jahren!

Mahlzeit

Mahlzeit!

Gerechtigkeit ist, wenn auch Insekten mit Zähnen und Widerhaken am Stechrüssel Fressfeinde haben. Neben diversen Vögeln finden auch andere Insekten ihre Freude an ihnen – doch keines ist so fies wie die Erzwespe. Ihre Larven in die Zecke gelegt, wird diese dann langsam und genüsslich von innen heraus verspeist … Keine Schadenfreude bitte!

Nahaufnahme einer Zecke an einer Blume

Die machen sich Beine!

Wem sechs Beine zu wenig sind, kann sich ein Beispiel an den Zecken nehmen: Denn im Laufe ihrer Entwicklung wachsen ihnen zwei weitere, bis sie schließlich auf genau acht kommen.

Nahaufnahme einer Zecke auf einem Blatt

Massephase.

Nicht doppelt, auch nicht dreifach, nein: bis auf das 200-fachen ihres eigentlichen Körpergewichts können weibliche Zecken während der Nahrungsaufnahme anwachsen! In etwa so, als wenn wir zu einem kleineren Lastwagen werden.

Was ’ne Plage …

Sommerzeit bedeutet in vielen Gegenden Deutschlands auch, dass die Gefahr eines Hochwassers steigt. In Kombination mit warmen Temperaturen ein wahres El Dorado für Stechmücken, um sich zu vermehren. 500 bis 1000 Larven pro Liter Wasser können so entstehen. Diese schlüpfen nach zwei bis vier Wochen und eine Mückenplage macht sich über uns Menschen her.

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